4.1.Mo(dema)gazine
Modekulturen funktionieren und präsentieren sich über aussagekräftiges Bildmaterial, das sich in unserem medialen Netz zu neuen Bildern zusammensetzt und in verschiedenen Kontexten immer wieder neu definiert und interpretiert werden. Ein Beispiel für Mode im medialen Kontext der Vergangenheit sind zum Beispiel Gedichte, Lieder, Erzählungen, die in ihrer Art, im Mittelalter Informationen über Kleider von Hof zu Hof tragen sollten. Es wird hierbei über Sprache eine Idee von einem Kleidungsstück vermittelt. Damals noch verachtet, ist es heutzutage interessant, wie wichtig das Medium Sprache schon damals für die Mode war. Eine Art Trend [1] konnte sich damals noch nicht über Bilder in so schneller Form wie heute verbreiten. Nie gab es zu einem Wort wie „Fransen“ gleich eine unzählige Menge an Bildern, die Fransen in Kombination mit Schuhen, Taschen, Kleidern oder Schmuck zeigte. Deshalb war es wichtig, dies mit Worten zu erklären, zu kommunizieren und zu verbreiten. Weiterhin...